KategorieAlle Sieben am Tisch

Fahne


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Bald hänge ich mir eine Fahne vors Haus! Ich warte damit nicht bis zum nächsten 1. Mai.

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Siehst du, die Bilder bewegen sich!

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Bin ich dir ein Rätsel?

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Glücksucherin. Hallodri.

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Erkenntnis verändert den Menschen.

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Da sitzen doch wirklich 20 Burschenschafter an einem Tisch. Mitten unter ihnen einer mit frischem Schmiss. Und ein Senior. Beim Betreten des Lokals tragen sie die Schleife noch nicht. Beim Sitzen im Lokal haben sie sie sich quer über den Oberkörper gehängt. Das alles ist sehr abstoßend!

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Geh hinein in deine Kraft? Was für eine abgefuckte Formulierung ist das denn!

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Meine Wirksamkeit hängt wohl weniger von meiner Aktivität als vielmehr davon ab, wer ich bin.

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Frühschoppen am Land macht nur Freude, wenn die Frau daheim wartet.

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Nach und nach tränken wir uns, wie die Gießkanne in diesem Sommer, ganz ohne Eile.

Eier haben


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Der Wein eines österreichischen Winzers erhält in den USA von Weinkritikern 100 von 100 Punkten. In Österreich fällt derselbe Wein bei der Prüfungskommission durch, weil er nicht der durchschnittlichen Norm entspricht. Der Ö1-Jorunalist schüttelt hörbar den Kopf. Ich schüttle ihn auch und wäre so gerne nie beim Durchschnitt dabei.

2
Weshalb einen Kuchen backen, wenn die rohe Masse doch so gut schmeckt?

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Es widert mich an, beim Stiefelreiter Wein auszuschenken. Es war ein Fehler, dass ich mich für diese Aktion freiwillig gemeldet habe. Lerneffekt: Ab sofort weiß ich sicher, dass ich Menschen, die ohne mit der Wimper zu zucken ein Paar Schuhe um 7.000 Euro kaufen und dann gleich noch ein zweites oder drittes Paar dazu, kein Glas Wein von uns anbieten möchte. Bei dieser Interaktion stimmt rein gar nichts. Arschlöcher wohin man schaut.

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Alles steht an seinem rechten Platz. Nichts steht einfach so herum.

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Die Frau heizt in der Küche mit einem Holzofen. Um ihn in der Früh anzuheizen, richtet sie sich das ganze Jahr über kleine Anzündsackerl her. Dazu füllt sie die Papiersackerl vom morgendlichen Gebäck mit kleinen Holzspänen und sammelt sie für den Winter.

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In Wien, im „Wild im West“, bieten vor allem junge Leute im Rahmen eines Flohmarkts eher schlicht-einfache Kleidung an.

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Es ist nicht en vogue, bis in mein Alter hinein bescheiden zu leben.

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Ich werde mit Respekt behandelt, das soll klar sein

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Die Melange im Weidinger schmeckt sehr gut. Der Kellner ist jung und frisch und passt nur ein bisschen hierher. So freundlich und aufmerksam. Er wird schon noch dazulernen. Der Tiroler Gast am Nebentisch sieht aus wie ein Tiroler Gast. Ich weiß das schon bevor er den Mund auftut.

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Ein geglücktes Leben ist ein widerständiges Leben.

10
Jeden Tag werde ich weniger.

 

 

 

 

Mein sicheres Dorf


1

Manchmal muss ich mich verleugnen, um in Ruhe gelassen zu werden. Oder weil einige Menschen immer ganz genau wissen wollen, wie, womit und mit wem ich meine Zeit verbringe. Ich stelle mir die Frage: Gibt es Menschen, die alles von sich preisgeben? Wie ist das wohl?

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Ein schlampiges Leben führen.

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Anscheinend brauche ich 12 Umarmungen am Tag, um mich zu „bewegen“ und wandlungsfähig zu sein. Das ist hoch gegriffen.
Möglicherweise brauchen das die anderen auch.

5
Ich muss in den Krankenstand gehen, um meine ausführliche Zuhör- und Familienarbeit erledigen zu können. Oder ich muss in den Krankenstand gehen, weil ich meine ausführliche Zuhör- und Familienarbeit nicht mehr erledigen kann. Meine Energie lässt derart nach, dass es wehtut.

Der Arzt sagt: „Das ist jetzt einfach so, dass es mit der Energie abwärtsgeht. Du musst es dir jetzt erlauben, kürzerzutreten.“
Ich sage: „Ich habe keine andere Wahl.“
Er sagt: „Ab dem Nachmittag sollst du chillen. Du hast deine Vollzeitaufgabe schon erledigt – das hast du dir verdient.“

Ich kann das nicht glauben.

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Soll ich die Glühbirne im Vorraum wechseln?
Ja, aber nimm keine zu starke. Ich mag es nicht, wenn man alles sieht.

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Ich bin wegen der Gefühle hier.

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Wohnen Sie da, wo das Leben schön ist?

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Mein sicheres Dorf – das wird meine Gegenwarts- und Zukunftsvision. Mein sicheres Dorf besteht aus lauter Menschen, die mir nahestehen und die ich liebe. Im besten Fall lieben sie auch mich.

Alkoholfreie Mixgetränke


1

Ananasfrucht mixen, Ingwer dazugeben sowie Minze, noch ein bisschen Zitrone und Wasser.

2
Ich bekomme beim Augenarzt sofort einen Termin, nachdem ich erwähne, dass ich im Falle eines Terminengpasses den Sehtest beim Optiker mache!
Mein Augendruck beträgt jeweils 17 mmHg.

3
Seine Großzügigkeit im Umgang mit Zeit und Raum imponiert mir. Einfach laufen lassen, leben und leben lassen. Früher hat er sich gewünscht, dass seine Asche einmal in die Metnitz gestreut wird.
Nachdem er eine Türkin geheiratet hat, sagt sie ihm, dass er ganz sicher zu ihr ins Familiengrab in der Türkei kommen wird.Vor vielen Jahren ist er mit seinen Freunden aus Liebeskummer von Wien nach Bologna gegangen, um für eine Nacht in der Stadt der Verflossenen zu sein.

4
Ich hocke am Yppenplatz gegenüber des unsympathischen Café Frida, und hier, zwei Meter weiter, kann ich ungeniert mit dem Laptop sitzen und arbeiten. Hier ist Messerverbot. Seit einigen Monaten. Ich glaube, der Taschenfeitel ist in meiner Tasche.

5
Die Fingernägel ihrer Enkeltochter schauen so aus: auf der einen Hand rot mit weißen Punkten, auf der anderen Hand weiß mit roten Punkten.

6
Immer den Laptop mitnehmen! Es kommt überall zu Wartezeiten! Der Laptop ist viel wichtiger als der Taschenfeitel!

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Sonst hege ich keine großen Gedanken.

Utensilien


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Im Regen Pflanzen setzen und dann in die Sauna gehen. Der erste Arbeitstag nach den Exerzitien fühlt sich fruchtbar an, und ich werfe mich hinein.
2
Die Tochter bringt Frisches und Schwung in die Bude. Sie lebt begeistert in der Welt. Sie erwähnt, dass ihre Eltern eine aufgeklärte Erziehung betrieben haben, also wenig Mythen und Märchen und offensichtliche „Weil-das-so-ist“-Antworten.
Dass ich die Geschichte mit dem Christkind nicht mitgespielt habe, tut mir heute leid. Dass ich ihr einen Ring zur ersten Menstruation geschenkt habe, tut mir nicht leid.
3
Viele Frauen, denen ich im Weinviertel begegne, sind herb und brav. Ich wohne nun schon lange hier, diese Mischung färbt auf mich ab. Das ist nicht komisch.
4
Eine meiner Freundinnen ist Heilerin. Sie sieht unter anderem „Bilder“, wenn sie sich auf einen Menschen konzentriert.
„Du darfst niemanden zurückschicken, du kannst deine Verwandten nicht heilen, nur die Fremden. Du darfst kein Geld für dein Talent nehmen. Irgendeine Ordnung muss die Welt zusammenhalten, damit man getrost in die Zukunft blicken kann!“, erklärt sie mir.
5
Der Mann beschenkt mich ausführlich mit Licht: Sternspritzer. Solaraufgeheizte Lichterkette, eine Leuchtschrift fürs Fenster, ein frisch aufgefülltes Feuerzeug, Wärme.
6
Guter Kompost riecht nach Walderde.

Putzfrau


1
Wenn man müde ist, wird man dünnhäutig. Wenn man nicht müde ist, lässt man sich sehr viel gefallen, weil das Grobe nicht so durchkommt. Schlimm ist es, wenn man es schon gewohnt ist, dass sich die Menschen über einen lustig machen. Ganz schlimm ist es, wenn es zum Hobby wird, sich dieser Lächerlichmachung aktiv auszusetzen und sich nicht zu wehren. Manche Leute im Dorf können unglaublich grob sein. Standardmäßig.
2
Wir drei Ehefrauen schauen im Vergleich zu den verrückten Singlefrauen ziemlich normal/durchschnittlich/langweilig/unspektakulär/grau aus der frisch gewaschenen Wäsche.
3
Jetzt, wo es so richtig schön brennt, dürfen Frauen allerorts an die Spitze der Kirchen, um den Sauhaufen aufzuräumen.
4
Sie schenkt mir drei Messingkerzenständer, Erbstücke ihrer Mutter. Ich putze sie mit Sidol aus einer neu erworbenen Flasche. Das Putzen erinnert mich daran, wie ich früher immer wieder mein Flügelhorn aufpolieren musste. Marke und Geruch haben sich in 50 Jahren nicht geändert.
5
Vielleicht sollten wir unseren Immobilieneifer ja auf die Gartenpflege verlegen, wo die Pflanzen wie gutartige Wolkenkratzer gedeihen und uns mit ihrem Anblick erfreuen.
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Sich öfter verneigen.

Belanglosigkeiten


1
Wozu ist man verpflichtet? Zum Beispiel zur Unschicklichkeit. Jede sollte mehr Gefallen an Unschicklichem als an Beschönigtem finden. Zwar stört das Beschönigte niemanden, aber es ist belanglos.
2
Der Verkäufer im Keramikladen begegnet mir ganz pragmatisch und geht mir gar nicht auf die Nerven. Wir sind uns schnell einig, so wie ich das mag, das Einkaufen. Kurz und schmerzlos. Man zahlt ja eh genug, da will ich ausschließlich kompetent beraten und nicht irgendwie betudelt werden.
3
„Du weißt, wo du mich findest!“
Männer in meinem Alter sind schon oft ungenießbar: Sie haben keine Ahnung (mehr) von angewandtem Feminismus, sind resigniert, griesgrämig. Und gleichzeitig patriarchalisch dominant in der Öffentlichkeit. Da ist jetzt nichts mehr zu machen. Warten wir auf die nächste Generation?
4
Seine Bücher riechen nach Literatur und nicht nach gelebtem Leben.
5
Sein Haus ist abgebrannt. Aber er kramt nun das Sprichwort aus seiner Kindheit hervor: „Ein Indianer kennt keinen Schmerz!“
6
Ich freue mich darauf, etwas zu stricken! 🙂
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Mut muss man lernen.
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Busfahren ist supercool.

Paradies


1
Mia hom goarbat, mia tan ned schlofn! Frühstück gibt`s den ganzen Tag!

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Es ist ein gutes Gefühl, gebraucht zu werden.

3
Wohin ist mein Liebster veschwunden? Wie es war, als ich an nichts anderes denken konnte, als an ihn – das war auch schön.

4
Die patriarchale Mutterrolle entlarven wir ja, aber das Bild der eigenen Mutter sitzt so tief, dass wir ihr nicht auskommen. Es mag helfen zu wissen, dass Männer und Frauen zu gleichen Teilen dafür verantwortlich dafür sind, dass wir so sind, wie wir sind. Ja, und wir selbst haben hoffentlich auch ein bisschen mitzureden.

5
Jeder Mensch, dem du begegnest, ist ein Aspekt von dir selbst, der nach Liebe verlangt.

6
Große Literatur bedeutet nicht einfältige Widerspieglung sondern kunstvolle Verwandlung ewiger irdischer Fragen. Ich warte auf Eingebung! Meine einzige kulturelle Intervention kann doch nicht das Binden eines Adventkranzes sein!

Meidung


1
Bei den Amischen gibt es die sogenannte Meidung. Wenn ein Mitglied gegen ein Gesetz verstößt, wird es gemieden.
So weit möchte ich es nicht kommen lassen.

2
Ironie, Humor und Gleichmut helfen dabei, eine gewisse Widerstandsfähigkeit gegenüber der weitverbreiteten gesinnungsängstlichen Konformität zu bewahren. Eine weitere Möglichkeit ist die Flucht. Wohin es für mich gehen soll, ist dabei ungeklärt.

3
Ich versuche ab nun, das Wort „Diversität“ wieder aus meinem Wortschatz verschwinden zu lassen. Der Begriff „Differenz“ bringt viel deutlicher zum Ausdruck, dass wir alle individuell sind und aß wir gerne so gesehen werden. Und es hält verbal den nötigen Respektabstand zu meinem Gegenüber.

4
Sobald sie unser Haus betritt, wird hier alles fröhlicher, obwohl sie dafür Psychopharmaka benötigt. Diese Hilfsmittel sind eine Form von Unbeugsamkeit.

5
In der Sauna werden die Gespräche intensiver. Zum Beispiel darüber, wie die Einbettung der KI gelingen mag. Zum ersten Mal haben Eliten Angst vor dem technischen Fortschritt, nicht das sogenannte „Volk“. Wir sprechen darüber, welches Gefühl das stärkste ist, zu dem der Mensch in der Lage ist. Ist es die Angst oder die Liebe? Ich tendiere zur Liebe, vorausgesetzt man akzeptiert, dass der Mensch nicht von Natur aus gut ist.
Wir essen gemeinsam, weil allein zu essen echt fad ist.

5
Ich liebe Sie, fliegen Sie!

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Das eine Wort trägst du in dir, ganz an dein Herz

Harmoniesucht


1
Im Bahnhof von Mistelbach sitzen und auf den Zug warten. Die Bänke im Warteraum hier sind auch nicht bohemien- und sandlertauglich. Der Bahnhofkiosk hat schon lange geschlossen und der dafür vorgesehene Raum hat immer noch keinen alternativen Zweck gefunden. Er ist leer, es gibt offene Elektrobüchsen und die Kabel hängen aus der Wand. Der Boden wird nicht gereinigt. Ich sehne mich nach einer Tasse Kaffee.

2
Heute spüre ich ganz deutlich, wie sehr ich auszugleichen versuche, während sich die beiden anderen unseres Dreiergespanns kaum um Kompromisse bemühen. Sie verlassen sich auf meine Harmoniebedürftigkeit. Dem will ich mich entziehen. So weit wie möglich. Was kümmern mich die Konflikte anderer!

3
Meine Schwester lässt sich am Straßenrand auf einer schwach befahrenen Landesstraße 50 Euro abknöpfen. Die britische Familie scheint zu herzergreifend echt: eine weinende Frau, ein weinendes Kleinkind, ein engagiert jammernder Vater. Daheim angekommen, hört sie in den Medien, dass solche Betrüger unterwegs sind.

4
Beim Krankenhaus Lilienfeld gibt es Extraparkplätze für Leitungspersonen. Das ist in Mistelbach auch so. Wenn ich so etwas sehe, möchte ich am liebsten nach Schweden oder Dänemark auswandern.
Dort gibt es diese verrückten hierarchischen Frechheiten nicht.

5
Wie geht das, meinen Charakter so zu festigen, dass er von keinem Menschen beleidigt und herabgesetzt werden kann? Derart ausgestattet wäre ich dann vielleicht frei von Ärger und Wut? Zum Beispiel auf Golfrasen?

6
Wir reden über unsere Sommerfrischen in unserer Kindheit. Also, alle anderen reden. Ich hör zu. Immer, wenn ich mir etwas denke, das passend dazu zu sagen wäre, kommt schon ein nächste Gesprächswendung daher und meine Geschichte passt nicht mehr.

7
Indifferent, dieses Wort ist nicht in meinem Wortschatz verfügbar. Ich treffe einen Mann, für den genau diese Bezeichnung zu passen scheint. Ein Freund hilft mir, den richtigen Begriff dafür zu finden. Sowohl der Mann als auch Indifferenz sind mir suspekt.

8
Traismauer. Kaffeehaus. Zwei Kellnerinnen und ein Mann unter sich. Ich sitze am Nebentisch und höre ganz deutlich, was die miteinander reden: „Du trägst ja keine Unterhose!“, sagt die eine zur anderen, die keine Unterhose unter dem kurzen, schwarzen Strickkleid trägt. „Natürlich trag ich eine Unterhose!“