Geburtstag


1
Ich kann während der Bus- und Bahnfahrt nach Wien all die freundlichen Geburtstagsgrüße am Handy würdigen. Das Kaffee Oberlaa am Zentralfriedhof in Wien empfängt mich mit einem Glas Sekt, einer Melange und einem Maronikipferl. Die Gräber von Johanna Dohnal und Barbara Prammer wärmen mich zusätzlich, obwohl sie eher im Abseits liegen.

2
Ein paar harmlose Wolken …?

3
Wenn ich Texte von Viktor Frankl im Radio höre, dann kann ich mich vergewissern, dass ich ein glücklicher Mensch bin. Ein glückliches Leben habe ich auch ohne Viktor Frankls Gedanken.

4
Familien als Schutzräume, in denen sich alle ausprobieren können, mit ihren Gefühlen und Sehnsüchten …. Da müssen sich alle an eine Bedingung halten, dass die Mitglieder in der Lage sind, die Ebene zu wechseln, zu hinterfragen, was gerade geschieht – und warum es geschieht. Sie müssen dazu in der Lage sein, die eigene Rolle zu sehen und darüber hinaus – um in einer spielerischen Ballence zueinander – den gemeinsamen Raum offen zu halten. Je wichtiger die Familie, desto mehr lastet auf ihr… Vor allem kann man in den seltensten Fällen recht behalten – außer man verzichtet auf Beziehung. Und die Vergangenheit aufzuarbeiten: großer Irrtum! Großer Fehler! Die Bemerkung eines Freundes, die Familie könne man ruhig links liegen lassen, reizt mich manchmal richtiggehend!

5
Ich tue es nicht gerne, aber wenn es dir wichtig ist, tue ich es für dich….

6
Wo ich dich wohl jetzt in Gedanken suchen soll?

7
Alle großen politischen Aktionen bestehen in dem Aussprechen dessen, was ist.

8
Leben. Ständig etwas Wichtiges nicht zu wissen.

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